Ich hatte jetzt zweimal ein Gespräch, in dem mein Gegenüber das ganze Leben als völlig verpfuscht und gescheitert bezeichnet hat. Alles sei nur Niederlage, Kränkung und hoffnungslose Aussicht gewesen, von Anfang an.


Aus der hawaiianischen Philosophie habe ich mir eine schöne Idee zur Stärkung des Selbstwertes mitgenommen. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass das Unbewusste nicht unterscheiden kann, ob wir mit uns selbst sprechen, oder mit anderen.


Es gibt Menschen, die seit Jahren in Therapie oder Coaching gehen und dennoch keine positiven Veränderungen bemerken können. Liegt das an der falschen Methode? An der falschen Person? Oder an einer fehlenden inneren Entscheidung?


Vertraue ich mir selbst? Vertraue ich anderen? Kann ich mir selbst vertrauen, wenn ich anderen nicht vertraue? Und umgekehrt?


Wenn ich das Wort Selbstbewusstsein wörtlich nehme, dann ist es das Bewusstsein über sich selbst. Gutes Selbstbewusstsein muss also nicht unbedingt bedeuten, dass ich davon überzeugt bin, die Beste zu sein.


Als Kind hab ich Ostern nicht sehr gemocht. Es war für mich mit dem Leiden der Karwoche verbunden und den Entsagungen der Fastenzeit. Wie wohl alle Menschen, die katholisch aufwachsen, habe ich mir die Frage gestellt, warum Leiden und Schmerz nötig sind. Und warum Jesus das Leid auf sich genommen hat, wenn wir dann trotzdem weiter leiden müssen.


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