Dunkle Zeiten

Ich kenne so manche dunkle Zeit aus meinem Leben. Im Nachhinein scheint es für mich dann oft, wie wenn es gar nicht so schlimm gewesen wäre. Aber vielleicht rede ich mir meine Krisen dann auch „leichter“ als sie tatsächlich waren. Denn mitten drin wars nie leicht oder gar lustig.

Die Wahrheit meiner Gefühle

Gefühle haben für sich eine gewisse Wahrheit. Denn sie sind. Manchmal brauche ich ein wenig, um zu erkennen, was ich gerade spüre, aber dass ich spüre ist unausweichlich.

Sterben 

Dürfen wir übers Sterben reden? Ich merke ein leichtes Zögern, diesen Titel zu wählen. Aber schließlich müssen wir alle mal sterben. Gleichzeitig tun wir alle so, wie wenn es uns nichts angehen würde. Wenn – glücklicherweise – gerade niemand aus der näheren Umgebung betroffen ist, leben wir, als ob es kein Ende geben würde.

Optimismus versus Pessimismus 

Ich gehöre grundsätzlich - und ganz bewusst - zu den optimistischen Menschen. Ich gehe davon aus, dass immer alles gut werden wird bzw. dass ich – egal wie es wird – etwas Gutes daraus machen kann.

Von Drachen und Monstern

„Eine der wiederkehrenden Kernwahrheiten, die ich über die menschliche Psyche beobachte, ist, das diejenigen, die sich den dunkelsten Teilen des Lebens mit Mut, liebevoller Akzeptanz und Hingabe stellen – immer – ein massives Aufblühen in ihrem Leben danach erleben. Konfrontiere den Drachen; hole das Gold.“
Eric Godsey

Geburtsprozesse

Geburtsprozesse sind meist schmerzhaft. Und doch sind sie notwendig, um das neue Leben zu ermöglichen. Auch innerpsychisch sind Prozesse, in denen wir uns neu erfinden, neue Lebensphasen beginnen oder neue Ziele anstreben manchmal durchaus etwas anstrengend. Denn zuerst muss etwas Altes enden, um Platz für Neues zu schaffen.

Die Zeit heilt keine Wunden

Wenn ich mir als Kind weh getan habe, habe ich oft den Spruch gehört „Bis du heiratest, ist es wieder gut“. Das war durchaus gut gemeint und eine andere Form vom bekannten Sager „Die Zeit heilt alle Wunden“.