Blog

Daheim bleiben oder Rausgehen

Ich bin unterwegs. Und ich genieße es. Aber wie immer hatte ich vor dem Wegfahren das Gefühl, dass ich lieber zuhause bleiben möchte. Am liebsten den gepackten Koffer wieder auspacken und alles zurück an seinen Platz. Ist doch viel gemütlicher, wenn alles bleibt wie es ist.

Innere Bilder

Sind Veränderungen im äußeren Sein oftmals schwer umsetzbar, ist die Wandlung im inneren Bild ganz leicht. Das Wunderbare daran ist, dass die Bilder und Visionen aus dem Unbewussten sich ganz von selbst auch ins Bewusste übersetzen. So geschehen konkrete Entwicklungen in Harmonie und Leichtigkeit – vorweggenommen durch bewusste Vorstellungskraft.

Gegenkräfte

Möglicherweise hast du das auch schon bemerkt: Du gehst einen Schritt in eine neue Richtung und plötzlich taucht ein Hindernis auf. Du setzt dir Ziele, freust dich darüber und plötzlich verlierst du jede Motivation und Antriebskraft. Vielleicht scheint es sogar so, wie wenn alles noch viel schlimmer wäre, als vor dem Moment, in dem du über neue Ziele, Wünsche und Visionen nachgedacht hast.

Spiritualität

Spiritualität ist kein Ort, an dem wir ankommen können, kein Zustand, der wir einmal erreicht haben und dann nicht mehr Verlassen. Spiritualität ist auch kein abgehobenes „besser- oder weiter-sein“ als andere.

Individualität und Einbindung ins Ganze

In einem chassidischen Bild (bei Rabbi Nilton Bonder in: Neid für Profis) wird eine Perspektive auf die Welt beschrieben, in der zwei Taschen für inneren und äußeren Frieden sorgen:

Jeder sollte zwei Taschen haben, sodass er in die eine oder die andere greifen kann, ganz nach seinen Bedürfnissen. In der rechten Tasche sollten die Worte sein: „Die Welt ist für mich geschaffen worden!“ und in der linken Tasche. „Ich bin Staub und zu Staub werde ich zurückkehren.

Woran erkenne ich ob ich das Richtige tue?

Vielleicht ganz einfach daran, dass ich es tue. Wenn ich es tue, kann es ganz grundsätzlich schon mal nicht falsch sein. Denn es geschieht. 
Natürlich sind manche Taten in ihren Auswirkungen dann besser als andere. Daran lässt sich messen, ob ich mehr davon tue oder einen anderen Weg gehe.

Worüber reden wir?

Geredet wird ja wirklich genug. Aber reden wir auch übers Wesentliche? Auf die Frage „Wie geht’s dir“ wird meist auch keine echte Antwort erwartet. Es ist mehr der Einstieg in einen kurzen Small Talk.

Echte Gespräche fehlen.