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„Es ist nie zu spät, um eine glückliche Kindheit gehabt zu haben."

So ein berühmt gewordener Satz des Hypnotherapeuten Milton Erickson. Nicht alle Menschen haben eine glückliche Kindheit gehabt. Manche haben (emotionalen) Missbrauch, Gewalt und Trauma erlebt. Während diese mehr oder minder heftigen Erfahrungen natürlich auch im späteren Leben noch prägen, brauchen sie nicht der einzige Ausgangspunkt für uns zu sein.

Die Eltern ehren

Du sollst Vater und Mutter ehren, heißt es in den 10 Geboten. Ein uraltes Gesetz also. 
Auch in den Aufstellungen geht es um die Würdigung der Eltern und Vorfahren. Manche gehen sogar so weit, dass sich die Kinder vor den Eltern verbeugen müssen. Zu weit aus meiner Sicht.

Das Wohlergehen anderer

Selbsterkenntnis und die Entwicklung von Eigenmacht sind entscheidend, um ein gutes, glückliches Leben führen und unsere Wünsche in die Realität umsetzen zu können. Ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben ist wiederum der Ausgangspunkt, um etwas dazu beitragen zu können, damit auch die Welt ein besserer Platz für uns alle wird.

Reichtum

In einer Weiterbildung hat mich vor kurzem ein Unternehmensberater gefragt, was mein Spezialgebiet in der Beratungsarbeit sei. Meine Antwort, vor allem Coaching und Begleitung für Persönlichkeitsentwicklung und ganzheitliche Heilung anzubieten, hat mein Gegenüber zur folgenden Rückmeldung motiviert: Reich wirst du damit aber nicht.

Narzisstische Achtsamkeit 

„Achtsamkeit hält die Welt vom Denken ab“, sagt Theodore Zeldin, Historiker an der Universität Oxford. Meditation würde das Wissen der Welt nicht vermehren.

Gutes Reichtumskarma

Buddhistisch gesehen schaffen wir mit unserer Großzügigkeit nicht nur gutes Karma für zukünftigen Reichtum. Wir kreieren damit auch die Bedingungen, damit – möglicherweise vorhandenes früheres Reichtumskarma reifen kann. Natürlich gehört immer noch Arbeit und Einsatz dazu, aber ebenso wichtig ist die Energie, die dahinter liegt.

Vergönnen

Rabbi Nilton Bonder beschreibt in seinem Buch „Neid für Profis“ wie das Jiddische ein besonderes Verb hat, das in den meisten anderen Sprachen unbekannt ist: farginnen. Es bedeutet den Raum zu öffnen um Vergnügen zu teilen. Im Deutschen lässt es sich am ehesten mit dem Wort „vergönnen“ übersetzen.